Aufgabe 9: Mach es zur Gewohnheit und feiere Dich selbst!

Nun ist dieser kleine Online-Kurs schon fast zu Ende! 3 Wochen lang hast Du Dich immer wieder mal mit Twitter beschäftigt, Tweets gelesen, neue Personen gefunden, und eigenen Tweets geschrieben. Vielleicht ist Dein Netzwerk schon so angewachsen, dass Du es organisieren musst. Oder Du hast einfach hin und wieder kurz reingeschaut. Das ist alles ok. Denn was Du auf alle Fälle gemacht hast: Darüber nachgedacht, was Twitter für Dich ist und was es vielleicht für Dich werden könnte. Und Dich mit Deinem eigenen Lernen beschäftigt und ausprobiert, ob Twitter dafür ein Werkzeug sein könnte.

Trotzdem ist es natürlich Zeit, Bilanz zu ziehen. War dieser Kurs für Dich nützlich? Hat sich in Deinem Umgang mit Twitter etwas verändert? Und- hast Du überhaupt Zeit für Twitter gefunden? Um die Verwendung eines Werkzeuges wie Twitter zur Gewohnheit werden zu lassen, ist eine gewisse Routine nötig. Wie wäre es mit einer kurzen Kaffeepause, jeden Tag um 10 Uhr, in der Du Deinen Twitter-Feed anschaust? Oder wie wäre es, beim morgendlichen Pendeln anstatt eine der herumliegenden Gratiszeitungen  Tweets zu lesen? Oder abends, anstatt der Talk-Show auf Twitter Diskussionen zu verfolgen?

Überlege, wann ein Twitter-Besuch am besten in Deinen Tagesablauf passen würde. Versuche in der nächsten Arbeitswoche, Dir jeden Tag 10 Minuten zu blockieren, um Tweets zu lesen. Mach Twitter zur Gewohnheit! 

Wenn man Arbeit in etwas steckt, möchte man sich auch am Ergebnis erfreuen. Deswegen wollen wir in der letzten Lektion feiern, was Du alles in den letzten 3 Wochen gearbeitet hast. Dazu schauen wir einmal an, was auf Deinem Twitter-Account so alles lief. Dies geht ganz einfach mit Twitter Analytics. Du findest die Analyse Deines Netzwerkens unter Deinem Profil, 5. Listeneintrag.

Und so sieht das dann aus:

 

Viele grüne Pfeile? Toll! Freue Dich über jeden grünen Pfeil, der anzeigt, dass Deine Aktivität auf Twitter zugenommen hat. Wenn Du mehr wissen willst, studiere, welche Tweets am meisten Impressionen (Ansichten) und Engagements (Klicks, Likes, Re-Tweets) erhalten haben. Schau mal, ob Tweets mit einem Bild mehr angeklickt wurden als solche ohne. Du kannst auch anschauen, ob Deine Followers männlich oder weiblich sind, und aus welcher Branche und welchem Land sie kommen. Dazu wählst Du oben den Reiter „Audience“. Klicke Dich ein wenig durch und feiere, was Du in den letzten 3 Wochen geleistet hast!

Natürlich gibt es neben Twitter Analytics zahlreiche kostenfreie und kostenpflichtige Analysetools, die noch viel genauere Einblicke in Deine Twitter Aktivitäten geben. Fürs erste reicht aber Twitter Analytics völlig.

Nimm nun Deinen top-performing Tweet und verschicke ihn nochmals mit dem Zusatz: Mein Bester während #3WoT! Ich werde ihn sicher lesen! 

Und wenn es noch nicht so geklappt hat mit der Twitter-Aktivität? Kein Problem! Vielleicht erinnerst Du Dich- ich habe 3 Anläufe gebraucht, bis ich Twitter für mich entdeckt hatte. Probier es einfach nochmals zu einem späteren Zeitpunkt!

Meine Twitter-Anfänge. Profileröffnung anfangs 2012. Erste Tweets im Rahmen einer Konferenz im Frühjahr 2016. Erster Blog-Tweet August 2016. Seit dann mehr als 400 Tweets.

 

Eine letzte Aufgabe habe ich noch für Dich! Es kann schon eine Weile her sein, dass Du Dein Twitter Profil erstellt hast. Schaue es Dir heute nochmals an. Stimmt es noch für Dich? Ist die Beschreibung von Dir selbst noch korrekt, oder hat Dich Deine Twitterreise bereits verändert? Hast Du eventuell mehr Kontakt in Englisch und willst noch eine englische Beschreibung beifügen? Oder ein noch aussagekräftigeres Profilbild beifügen? Prüfe von Zeit zu Zeit, wie Du Dich darstellst und ob dies noch aktuell ist. Denn mit jedem Wachsen Deines Netzwerkes wächst auch Du selbst!

Zu guter Letzt lasse ich Helen Webster (@scholastic_rat) zu Wort kommen, welche den Original-Kurs „10 Days of Twitter“ konzipiert hat. Warum auf Twitter offen kommunizieren und andere miteinbeziehen?

Why might you want a wider audience to see conversations between you and another user?

What’s in it for them:

  • It’s polite to acknowledge them if you’re retweeting something they’ve said, or to let them know if you’re commenting on their work
  • You are drawing attention to them and their work to people who don’t already follow them – they get publicity and new followers

What’s in it for you:

  • You gain a reputation as a polite, helpful, knowledgeable and well-connected professional
  • You may also gain new followers or make new connections

What’s in it for your followers:

  • They get to know about someone’s work which they may have been unaware of, and a new person to follow
  • They are offered a chance to contribute to the discussion too, and thereby gain new contacts and audiences
  • If replying to someone who’s passed on useful information to you specifically, it’s helpful to copy in their reply to your tweet response, in case your followers are also interested in the information.

Und nun wünsche ich Happy Tweeting!