Aufgabe 6: Nun aber: Sende Deine eigenen Tweets!

Mein erster richtiger Tweet. Im Rahmen einer Konferenz wurde über Twitter nach Tools gefragt. Ich nahm all meinen Mut zusammen und schrieb was. Es gab nicht nur Herzen sondern sogar Antworten 🙂

Ich habe Dich lange warten lassen…. Schon eine Woche bei #3WoT und erst jetzt die Aufforderung, selbst Tweets zu schreiben! Einige haben sicher nicht so lange gewartet und bereits Tweets abgesetzt. Doch viele Twitterneulinge schauen zuerst einmal zu und lesen einfach mit. Denn einen Tweet zu schreiben, ist ja auch ein wenig was von sich preiszugeben. Was Du unbedingt tun solltest!!

Ein wertvolles (Lern-)Netzwerk funktioniert nur, wenn man etwas an dieses Netzwerk zurückgibt. Du hast dies bereits geübt mit den likes, den re-tweets und den mentions. Nun wollen wir aber noch mehr von Dir hören- eigene Beiträge, von denen wir etwas lernen können! Keine Angst, es wird nicht erwartet, dass Du nun viel Zeit damit verbringst, Texte zu verfassen um sie via Twitter zu versenden, oder lange nach DEM Artikel zu suchen, der für Dein Netzwerk wertvoll sein könnte.

Tweeten ist mehr ein Beiprodukt von dem, was Du sowieso so online treibst. Du liest einen interessanten Blogpost? „Share This“ Button unten drücke und auf Twitter verbreiten. Du hast ein lustiges YouTube Video gesehen? Link kopieren und auf Twitter verbreiten. Du bist über eine spannende Konferenz gestolpert? Link kopieren und als Tweet mit Kommentar versenden.

Teile durch Tweets, was Du alles Interessantes, Spannendes, Empörendes oder Lustiges entdeckst auf Deinen Spaziergängen im Internet. Versehe es mit einem Kommentar um Deinem Netzwerk zu zeigen, warum Du es teilst und es für sie wertvoll sein kann. Mach das Tweeten von Ressourcen zu einer Gewohnheit, der Aufwand ist äusserst gering und Dein Netzwerk dankt es Dir.

Keine Idee, was Du tweeten könntest?

  • eine Zeitungsstory über Dein Thema mit einem Kommentar, was Du darüber denkst.
  • eine Konferenz oder ein Wettbewerb oder eine Eingabe in Deinem Gebiet
  • ein Buch oder Artikel, den Du empfiehlst- oder eben nicht
  • einen Blog Post, den Du interessant fandest- ob Du derselben Meinung bist oder nicht
  • Folien oder anderes Material einer Präsentation, die Du gehörst hast- oder selbst gegeben hast!
  • ein Video, vielleicht von einer Präsentation oder einer Diskussion
  • etwas, dass Du selbst hinaufgeladen hast.
  • Deine Arbeit. Seine eigene Arbeit zu veröffentlichen ist ein wichtiger Bestandteil von „Working Out Loud“, einer Methode um mittels Aufbau eines Netzwerkes sein Ziel zu erreichen. Mehr dazu auf www.relatris.ch

Wie Du weisst, besteht ein Tweet nur aus 280 Zeichen. Willst Du einen Link verschicken, kann der schnell den größten Teil dieser 280 Zeichen in Anspruch nehmen. Zum Glück  verkürzt Twitter von selbst sämtliche Links auf 20 Zeichen.

In den meisten Fällen kommst Du damit durch. Möchtest Du Deinen Link noch mehr verkürzen, stehen Dir verschiedene Dienste zur Verfügung:

  • Tinyurl.com
  • Bit.ly (dieser Dienst erlaubt Dir auch, die Klicks auf Deinen Link zu analysieren)
  • Goo.gl (offensichtlicherweise von Google. Mit einem Google+ account erhälst Du diverse Statistiken)
  • Ow.ly (erlaubt Di auch Links zu Photos, Dokumenten und Videos zu kürzen, sinnvoll bei live-Tweets von Konferenzen)

Vergiss nicht, immer einen kurzen Kommentar dazu zu schreiben, warum Du den Link teilst. „Nackte“ Links werden nicht nur weniger gelesen, sie erwecken sogar manchmal Misstrauen. Verkürzte Links lassen keinen Rückschluss auf den Inhalt zu, sind also noch mysteriöser…

Schreibe in den nächsten 3 Tagen mindestens 3 Tweets. Berichte von einem Artikel, teile einen Event, oder schreib einfach ein paar Gedanken. Setze den user @3WeeksofTwitt rein, so dass ich Deine Tweets gleich sehe. Gleich lernst Du, wie Du eine ganze Gruppe von Leuten ansprechen kannst.

Es reagiert niemand auf Deine Tweets? Das ist zu Beginn ganz normal! Du musst ja auch erst von den „richtigen“ Leuten gehört werden! Selbst Personen wie Harald Schirmer, der heute über 3000 Followers hat, haben dies in der ersten Phase so erfahren (aus Twitter für Einsteiger):

  • Die erste eigene Nachricht schreiben – in der Regel sehr ungewohnt – weil man nicht wissen kann, wer das lesen wird
  • sich wundern, warum keiner der 300 Millionen Nutzer reagiert… obwohl man „veröffentlicht“ hat
  • Über Folgen und „EntFolgen“ schrittweise ein persönliches, wertvolles Netzwerk aufbauen